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Über mich

Es ist gar nicht so einfach, sich selbst zu beschreiben, ohne dass es sich wie ein Lebenlauf liest.leichlingen

Obwohl dies hier meine “professionelle” Seite ist und für mein Gewerbe als Übersetzer für Englisch nach Deutsch, möchte ich dennoch, dass sie eine persönliche Note hat.
Dennoch, ich fasse mich kurz, wenn’s recht ist.

Ich wurde in Deutschland geboren und habe dort auch die meiste Zeit meines Lebens verbracht. Schon als Kind war ich fasziniert von Worten, von Gedichten, Erzählungen, Liedern – einfach alles, was in irgend einer Weise mit Sprache zu tun hat. Lernen fiel mir immer leicht und daher konnte ich auch sehr früh lesen, was auch heute noch mein liebstes Hobby ist.

 

So viele Sprachen, so wenig Zeit

Niederländisch war die erste Fremdsprache, die ich schon als Kind lernte. Ich spreche es immer noch flüssig und kann alles verstehen, aber da ich nicht mehr viel Gelegenheit habe, die Sprache zu sprechen, bin ich ein wenig eingerostet. Obwohl ich Niederländisch lese und spreche, gehört schreiben nicht unbedingt zu meinen Stärken. Das liegt daran, dass ich es nie an einer Schule gelernt habe. Als Kind sind wir sehr häufig nach Texel gefahren, speziell im Sommer. Dort wohnten wir meist bei einer Familie, die drei Kinder hatten. Mit der ältesten Tochter bin ich noch stets befreundet. Wenn ich so richtig darüber nachdenke, haben wir jetzt ein wirklich großes Jubiläum. Großartig. Wir sollten feiern, ich werde ihr gleich eine E-Mail schreiben.

Egal, wo war ich? Ach ja..
Der Französischunterricht wurde mir mehr oder minder in der Schule aufgezwungen und meine Kenntnisse sind auch nur rudimentär. Ich habe noch ein wenig Spanisch, Italienisch und sogar Türkisch gelernt, kaum zu glauben.
Nach dem Abitur hatte ich gehofft, dass ich Übersetzer für Englisch und Japanisch werden konnte, aber das Leben hielt andere Pläne für mich bereit.

Da ich jahrelang dem Irish Folk verfallen war – und auch immer noch bin – war es für mich natürlich klar, dass ich auch noch Irisch lernen musste. Das habe ich dann auch getan, aber dann zog meine Lehrerin wieder zurück nach Irland und nur aus Büchern lernen fand ich dann doch ziemlich langweilig. Hier in Schottland fing ich dann an, schottisches Gälisch zu lernen. Es ist, wie Irisch auch, nicht unbedingt die einfachste Sprache zu lernen. Besonders dann, wenn man noch so viele andere Dinge hat, die man erledigen und an die man denken muss. Da kommt man irgendwann schon an den Punkt, an dem man das Gefühl hat, dass einem der Schädel platzt und nicht mehr hineinpasst.  Aber ich bin davon überzeugt, dass ich es eines Tages auch wagen werden, mit anderen zu sprechen, deren Muttersprache Gälisch ist. Das ist eine Hürde, die es zu meistern gilt.

Ein weiterer Umzug

Übersetzer für Englisch und Deutsch auf den Äußeren Hebriden

2012 zog ich auf die Insel Lewis auf den Äußeren Hebriden. Hier oben ist es einfach atemberaubend schön. Der Umzug war eine gute Entscheidung, denn ich fühle mich wieder sehr energiegeladen und habe jetzt auch noch eine Möglichkeit gefunden, Romane zu übersetzen. Das war von jeher ein Traum von mir, und dass ich es jetzt auch umsetzen konnte, ist einfach nur großartig.

In den letzten Jahren habe ich auch als Reiseleiter für die Western Isles Tourguide Association gearbeitet. Leider musste ich damit aufhören, da es mir gesundheitlich nicht so gut geht.

So ganz nebenbei – hier ist sie, die Untertreibung des Jahres – betreibe ich noch einen Teeladen. Ja, das haben Sie richtig gelesen, mir gehört ein Teeladen, in dem man losen Tee kaufen kann. Und Kaffee. Und Geschirr. Und schöne Dinge. Meine Töchter sind mittlerweile auch hierher gezogen und helfen mir, wann immer es ihnen möglich ist, damit Mama Zeit hat, die Tastatur zu polieren und Romane zu übersetzen. Sind Töchter nicht etwas Wunderbares? Speziell meine?

So, jetzt wissen Sie etwas mehr über mich!

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